Gestern habe ich zum ersten Mal den österreichischen Liedermacher Paul Plut live und solo im Spielraum Gaspoltshofen gehört. Vom ersten Moment des Auftritts an erlebe ich eine überzeugende Bühnenpräsenz und musikalische und textliche Eigenständigkeit. Mit Hilfe diverser Instrumente wie Gitarren, Klavier
und Akkordeon sowie vorgefertigter Sounds von der Musikkassette entsteht eine Klangdramaturgie, die Pluts stimmgewaltigen Gesang begleitet. Plut ist in einem sehr persönlich gehaltenem Textuniversum unterwegs aus dem er einmal ausschert, als er das berührende Lied von Hildegard Knef "Wo einmal nichts war" mit eigener Klavierbegleitung vorträgt. Ich habe einen Musiker gesehen, dem es gelingt, seine persönliche Eigenart ausdrucksstark dem begeisterten Publikum zu vermitteln.
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