Samstag, 25. Dezember 2010
Ines Reiger & Band im Rossstall Lambach
Montag, 15. November 2010
Diana Jirkuff Band im Spielraum Gaspoltshofen
Sonntag, 7. November 2010
Zimmer 3 im Mythos Gmunden
"Zimmer 3" waren am 6. 11. zu Gast: Das sind Michaela Schausberger - Gesang, Christian Kapun - Klarinetten, Elektronik, sowie Markus Gumpinger - Percussion. Zu bieten haben diese MusikerInnen eigenständig und feinfühlig interpretierte "Standards" aus Pop und Jazz. Die sparsame Instrumentierung lässt viel Raum für Michaela Schausbergers überzeugende Stimme. Eine gute Stunde ist bald um, das Publikum ist begeistert und hätte gerne noch mehr von dieser feinen Kost genossen. Das Repertoir von "Zimmer 3" sollte sich noch erweitern lassen. Das kreative künstlerische Potenzial ist jedenfalls vorhanden.
Mittwoch, 3. November 2010
Phishbacher New York Electric Trio im Wimberghof Vöcklabruck
Freitag, 15. Oktober 2010
"Nebensonnen" mit dem Ensemble Zeit_Sequenzen in der LMS Vöcklabruck
Sonntag, 26. September 2010
"Fußmarsch der Maroden" zur Hatschek-Stiftung Vöcklabruck
In Vöcklabruck ist es stickig, was kulturelle Frischluft anbelangt. Damit das in Zukunft anders wird, soll ein offenes Kunst- und Kulturhaus in Betrieb genommen werden. Das Gebäude ist schon vorhanden, aber für die notwendige Adaptierung gibt es kein Geld. Und so marschierte eine bunte Gruppe kulturell Unterversorgter zum Ziel ihrer Hoffnungen, dem Rest des alten Vöcklabrucker Krankenhauses, um dort ihrem Protest gegen die Verschleppung des Kulturprojekts Ausdruck zu verleihen: MAROD ABER NICHT MUNDTOT!
Mittwoch, 15. September 2010
Musee Mecanique im Kino Ebensee
Sonntag, 5. September 2010
Foundation für Recht und Verfassung im Stadtcafe Vöcklabruck
Diesen Sommer fand im Stadtcafe Vöcklabruck eine Reihe von Konzerten lokaler Jazzbands statt. Am 2.9. trat der Gitarrist Andi Haidecker im Trio mit Lukas Kranzelbinder (b) und Lukas König (dr) auf. Hörte ich ihn vor einem Jahr noch bekannte Jazz-Standards interpretieren, so zeigte er sich mit seiner Band dieses Mal von einer ganz anderen Seite. Eigenständiges entwickelte sich vor den ZuhörerInnen, Spannungsbögen bauten sich auf und verklangen wieder, zarte Soundgebilde wechselten sich mit attackierenden Rockgitarrenklängen ab, anregende Rhythmen trafen auf lyrische Passagen. Und diese Musiker hören aufeinander, wenn sie alleine oder im Kollektiv improvisieren. Nicht Vorgefertigtes wird hier angeboten, sondern das Publikum wird zum Beobachter eines musikalischen Schöpfungsprozesses. Fast entschuldigend hatte Andi Haidecker zu Beginn gesagt, dieser Abend würde etwas experimenteller. Und so klingt Musik eben, wenn sie sich frei von Vorlagen entfalten kann.
Mittwoch, 18. August 2010
Manu und die starken Männer im Schlosskeller Tollet
Samstag, 17. Juli 2010
Die Ililta Band und The Ex im Alten Schlachthof Wels
Was sich vor dem Auftritt von The Ex abgespielt hat, war etwas leiser, aber nicht minder inspirierend. Die äthiopische Ililta Band aus Addis Abeba spielt Lieder in der Azmari-Tradition auf den dafür typischen Instrumenten, einem einsaitigen Streichinstrument (Masinqo), einer Art Leier (Krar) und speziellen Trommeln (Kebero). Ein Rhythmusgewitter und die durchdringende Soul-Stimme von Chalachew Ashenafi, die hin und wieder eine Anwort vom Publikum einfordert, üben einen Bann aus, dem man sich gern und freudig hingibt.
Montag, 5. Juli 2010
The Brewed im Stadtpark Vöcklabruck
Streetwork Vöcklabruck tut etwas für die Jugend. Neben einem Streetsoccer-Turnier gab es am 2. Juli Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands im Stadtpark Vöcklabruck.Eine davon nennt sich "The Brewed", ein klassisches Rock-Trio. Was die jungen Leute machen, ist nicht nur zorniger Punkrock, sondern viel nuancierter. Tempi, Rhythmen, Klangfarben variieren, und bisweilen hat das Ganze sogar eine experimentellen Touch. Die Gesangsstimmen haben ihren eigenen Charakter und es entsteht der Eindruck: Hier entwickelt sich etwas ganz Eigenständiges.
Sonntag, 27. Juni 2010
Chili Chicks beim Sunnseit'n City-Fest Timelkam
Montag, 21. Juni 2010
Willy & Poor Boys beim Woidl in Vöcklabruck
Die Pfadfindergruppe Vöcklabruck veranstaltet auch heuer wieder ein Waldfest am 12. Juni, das sogenannte "Woidl". Dieses Mal spielte das Wetter so halbwegs mit und es regnete zumindest nicht. Das Ambiente ist bezaubernd. Im engen Tal des Dießenbachs neben dem Pfadfinderheim tut sich so einiges. Zelte und Sitzgelegenheiten sind aufgebaut, Getränke und Essen werden ausgegeben und eine kleine Bühne bietet Platz für den Hauptact des Abends: "Willy (Horner) and the Poor Boys". Mit so viel Liebe für die kleinsten Details ist der Platz dekoriert, eine Atmosphäre herrscht, die angenehmer nicht sein könnte, das Lagerfeuer wärmt, der Bach gurgelt und die vielen Kinder und Erwachsenen haben ihren Spaß. Und die Band ist konsequent: Das Repertoire besteht ausschließlich aus Hits der 70er Jahre und hat sich seit mindestens 20 Jahren nicht verändert. Da weiß man wirklich, was einen erwartet.
Sonntag, 13. Juni 2010
Willy Bell und Charlie Leitner im Brecher Buchleiten Ampflwang
Sonntag, 6. Juni 2010
Die Wiener Tschuschenkapelle beim Lohninger in Fornach
Freitag, 28. Mai 2010
Haindling im Stadtsaal Vöcklabruck
Haindling heißt die Band von Hans-Jürgen Buchner aus dem gleichnamigen Ort in Niederbayern. Und Buchner ist ein Entertainer, ein Geschichtenerzähler, ein Liedermacher. Er ist aber auch Weltmusiker, Percussionist, Multiinstrumentalist, ein bisschen Jazzer und natürlich von der bayrischen Folklore beeinflusst.Das alles fließt ein in sein Programm, das von seiner Persönlichkeit geprägt ist - sogar das Bühnenbild besteht aus seinen Kreationen. Was dabei herauskommt, kann Massen begeistern und manches ist wirklich genial, wie z. B. das Identität bekennende Lied "Bayern, des samma mia". Dass seine Lieder trotz Massentauglichkeit nie ganz platt werden, liegt an der immer mitschwingenden schrägen Note der Interpretation. Dennoch bleibt ein etwas zwiespältiger Eindruck zurück, den Buchner auch selbt durch seine Aussage vermittelt: "Ich würde ja nie zu einer Veranstaltung gehen, wo geschunkelt wird, aber wir machen das jetzt gleich einmal!"
Freitag, 14. Mai 2010
Martin Gasselsberger, Oliver Mally und Petra Linecker in der Musikwerkstatt Wels
Ja, das hat schon was: dem einfühlsamsten aller Pianisten, Martin Gasselsberger, dem sanftesten aller Bluesgitarristen, "Sir" Oliver Mally, und der energischen Sängerin Petra Linecker in Reichweite gegenüber zu sitzen und zuzuhören, wie sie ihre eigenen Lieder von Liebe, Liebesleid und Selbstoffenbarung vortragen mit so viel Können und Gefühl.
Sonntag, 9. Mai 2010
Karin Bachner Group im Bräu am Berg, Frankenmarkt
Sonntag, 2. Mai 2010
Hans Kumpfmüller und das Ruperti-Quartett im Spielraum Gaspoltshofen
Da Kumpfmüller Hans is a îfiatla Dialekt-Schriftschdöla aus Sankt Geoang bai Owanbeag am In. Und das Ruperti-Quartett kommt aus Oberbayern und Salzburg und sieht aus wie ein traditionelles Volksmusik-Quartett mit Harfe, Hackbrett, Gitarre und Ziehharmonika und klingt auch so. Aber beide sind nicht ganz das, was sie scheinen."Ich habe keine Heimat mehr, ich wohne nur mehr dort", konstatiert der Heimatdichter und geht in seinen Aphorismen mit viel Wortwitz auf kritische Distanz zu den Vorkommnissen in seiner bäuerlichen Umgebung. Das Ruperti-Quartett spielt Volksmusik unter dem Motto: "Darf's a bisserl mehr sein", erweitert sie mit Einflüssen aus der klassischen Musik und scheut auch vor dem Deutschmeister Regimentsmarsch nicht zurück. Dichter und Musiker haben Gefallen aneinander gefunden und ebenso erging es dem Publikum mit dem Dargebotenen.
Hammerling trifft Michaela Dietl in der Landesmusikschule Vöcklabruck
Sonntag, 18. April 2010
Max Nagl Trio im Kino Ebensee
Was Max Nagl interpretiert, ist aber nicht so wichtig. Wie er das macht, ist das Faszinierende an ihm. Meditative Ruhe ("Don-Cherry-Style") wechselt mit ekstatischer Aufgeregtheit eines Albert Ayler, Spannungsbögen von abenteuerlicher Weite und Intensität entstehen und vergehen wieder.
In seinen Stück-Ansagen tritt Nagl dem Publikum als ruhiger, bescheidener Mensch entgegen, wenn es nicht gerade darum geht, die Entstehung des Namens seiner Komposition "Glanda-jumper" (Die-sich-über-das-Geländer-in-den-Traunsee-stürzen) zu erklären. Da kann es auch schon einmal recht aufregend werden.
Samstag, 27. März 2010
Kreisky im Kino Ebensee
Die Band hat Potenzial und man darf gespannt sein, was sie uns noch alles bieten wird. Sie hat mich neugierig gemacht.
Samstag, 20. Februar 2010
Harry Ahamer & Band im C'est la vie Vöcklabruck
Wahrscheinlich Vöcklabrucks größter Funk- und Bluesmusiker trat zu einem Heimspiel an. Mit seinem Mundart-Programm hat Harry Ahamer wirklich musikalisch zu sich gefunden. Es sind seine Lieder, seine Texte, aus denen seine Erfahrungen sprechen. So ehrliche Musik hört man selten. Harry Ahamers Hang zu den großen Gefühlen bringt er nicht nur durch seine Stimme zum Ausdruck, sondern auch durch seine expressiven Gitarrensoli. Zugespitzt wird die Dramatik durch die Sängerin der Band, Diana Jirkuff. Ihre und Harry Ahamers Gitarren-Stimme treiben sich bisweilen gegenseitig in einen Gefühlsrausch, der an Intensität kaum zu überbieten ist.
Freitag, 19. Februar 2010
Christoph Winder im Rossstall Lambach
Wer die Tageszeitung "Der Standard" kennt, kennt auch ihn: Christoph Winder. Er betreut die Wochenendbeilage "Album", schreibt dort eine Kolumne und ist Autor der Serie "Winders Wörterbuch zur Gegenwart". Ausgewählte Beiträge dieser Reihe sind 2009 in Buchform erschienen unter dem Titel: "Da muss man durch".Winder ist nicht nur einer, der sein Augenmerk auf unsere Sprache und ihre Blüten legt, er kann auch erzählen und somit unterhalten. Kostproben aus seinem Buch und aus seinen Kolumnen brachten das Publikum in der Wohnzimmer-Atmosphäre des Rossstalls immer wieder zum Schmunzeln und zum Lachen.
Sonntag, 3. Januar 2010
[rema'su:ri] beim Grünbergwirt in Gmunden
Freitag, 1. Januar 2010
"Das weiße Band" im Kino Lenzing
Spät, aber doch habe ich mir nun den neuen, preisgekrönten Film von meinem verehrten Regisseur Michael Haneke angesehen und bin natürlich nicht enttäuscht worden. Von der Stimmung her hat er mich am ehesten an seinen Film "Caché" erinnert, in dem auch ein Geheimnis im Hintergrund den Ton angibt. Gesellschaftliche Machtstrukturen, die bis ins Privateste vordringen, bestimmen das Handeln der Figuren. Ein Aufbäumen dagegen wird zwar versucht, meist jedoch mit roher Gewalt beantwortet. Hinter Masken und Lügen verbergen sich die Charaktere des Films, die Erwachsenen wie auch die Kinder. Dennoch gibt es ein paar Figuren, die positiv hervorstechen, was aber auch bedeutet, dass sie diese Gesellschaft verlassen müssen. Ein schmerzender Film mit vielen Nuancen und sehr zu empfehlen.
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