28 Jahre gibt es das Spring String Quartet nun schon, und es war auch in den späten 1990ern, als ich es im Vöcklabrucker "Cafe Mayr" zum ersten Mal live erleben durfte. Jetzt hatte ich im Rahmen der Sommer-Konzertreihe im Musikpavillon Linz wieder einmal die Gelegenheit, dieses Streichquartett zu hören und zu sehen. Christian Wirth und Florian Sighartner (den ich neulich mit Echoboomer gehört habe) sowie Stephan Punderlitschek und Julian Gillesberger bildeten die aktuelle Besetzung. Marcus Wall war verhindert. Crossover könnte man den Stil dieser Band bezeichnen, die sich an Kompositionen aus der Klassik, der gehobenen Unterhaltungsmusik, aus dem Jazz und auch Rock- und Popmusik bedient und diese auch noch in diversen Stücken miteinander in Verbindung bringt. Die Arrangements werden dem Geist der Originale durchaus gerecht und bieten gleichermaßen die Möglichkeit, die eigene Note des Quartetts zu betonen. Auch das für den Jazz charakteristische Element der Improvisation bekommt hier Platz. Was dabei herauskommt, ist Musik zum Genießen, Musik, in die man sich hineinfallen lassen kann und sich darin gut aufgehoben fühlt. Die Band kennt ihre Wurzeln und ihr musikalisches Erbe und weiß es zu pflegen und zu vermitteln. Für mich war der Abend ein Genuss.
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