Hinter der Abkürzung J.D. verbirgt sich der Name des Geigers Johannes Dickbauer, der nebenbei auch Imker ist. Daher hat er als Bandname auch "Hive" gewählt, was so viel wie Bienenstock bedeutet. Der klassisch ausgebildete Violinist hat ein Jazz-Quartett auf die Beine gestellt mit Raphael Preuschl am E-Bass, Sebastian Schneider am Klavier und Andras Des am Schlagzeug. Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen, die sowohl Einflüsse klassischer Musik zeigen, mich aber auch phasenweise an das Mahavishnu Orchestra der 1970er Jahre erinnern. Die Glanzlichter der Aufführung bilden die Improvisationskünste von Johannes Dickbauer und Sebastian Schneider. Die Kompositionen selbst sind sowohl tonal als auch rhythmisch ziemlich komplex. Auch dafür passt das Bild des Bienenstocks als Ort geschäftigen Treibens. Das fachkundige Publikum war jedenfalls begeistert davon.
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