Die Konzertreihe "thursdays4jazz" im OKH Vöckabruck läuft auch den Sommer durch und so war letzten Donnerstag das Paganin Soatnquartett zu Gast. Die Musiker kommen aus dem Ausseerland und die Band ist nach dem Bassisten und Bandleader Patrick Paganin benannt. Für den Rhytmus ist außerdem zuständig der Gitarrist Hans Greimeister, den melodischen Part übernehmen Jakob Rodlauer (Gipsy-Jazz-Gitarre) und Philipp Schacher (Violine und Gesang). Die Band spielt vor allem Salonmusikstücke der Zwischenkriegszeit mit deutschsprachigem Gesang, aber auch Jazzstandards und Eigenkompositionen mit starker Anlehnung an die Musik Django Reinhardts. Das Tempo der Stücke ist zum Teil schwindelerregend, die Violin- und Gitarrensoli virtuos. Die Spielfreude ist groß und so gelingt es der Band, den Funken auch aufs zahlreich erschienene Publikum überspringen zu lassen. Das Quartett schafft es, rein akustisch ohne jegliche Elektronik die OKH-Bar mit ihren Klängen zu erfüllen, was ich als großen Vorzug empfinde. Besonders beeindruck hat mich, dass auf diese Weise auch Jazzballaden wie "There Will Never Be Another You" oder ein rasantes "I Got Rhythm" wunderbar zur Geltung kommen.
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