Vorweihnachtszeit ist Zeit für Lieder zum Weinen. Das meinen die Sängerin Mira Lu Kovacs und der Pianist Clemens Wenger. So finden zu dieser Zeit schon seit 2022 Konzerte der beiden Musiker:innen statt unter dem Titel "Sad Songs To Cry To". Da ich ein Fan von Mira Lu Kovacs bin, war ich da auch von Anfang an dabei und habe auch bemerkt, dass sich die Songauswahl - meist handelt es sich um Coverversionen - immer wieder leicht verändert hat. Fixpunkte sind die Titel "Wenn ich mir was wünschen dürfte" (Marlene Dietrich), Kalt und kälter (S.T.S), This Women's Work (Kate Bush) und "A Case Of You" (Joni Mitchell). Mira Lu Kovacs interpretiert die dargebotenen Songs auf ihre charakteristische Art mit ihrer unvergleichlichen, nuancierten Stimme und einfühlsamer Klavierbegleitung. Immer wieder betont sie, dass man so manchen großartigen Song gar nicht covern dürfte. Wenn man es allerdings so gut macht wie die Beiden, dann sollte das schon erlaubt sein. Mittlerweile sind auch Kovacs's launige Conférencen ein nicht unwesentlicher Teil des Programms, mit denen sie immer wieder dem altersmäßig recht gut durchmischten Publikum nahe kommt. Stürmischer Beifall ist den Beiden trotz des "traurigen" Anlasses jedenfalls sicher.
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