Samstag, 6. September 2025

Ars Electronica Festival Nightline

Außer der Klangwolke im Donaupark habe ich noch nicht viel Musikalisches vom Ars Electronic Festival mitbekommen. Daher wollte ich einmal hineinschnuppern ins Geschehen in der sogenannten Postcity, einem aufgelassenen Post-Umschlagplatz beim Linzer Bahnhof. Dazu habe ich mir die "Nightline" ausgesucht, die zwei junge Frauen und ihre musikalischen und optischen Werke präsentierte. In der fabrikartigen, kargen Halle sorgten vier Screens und Line Array-Lautsprecher für Video-Wiedergabe und Sound. Und das ziemlich aufdringlich. Aygyul aus Wien erhebt ihre Stimme begleitet von einem dröhnenden, elektronischen Bassgewitter und unterstützt von eindringlichen Videobotschaften in Korrelation zum Gesanglichen. Als avantgardistischen Pop könnte man ihre Musik bezeichnen wie auch die der Spanierien Maria Arnal (am Foto), die anschließend an der Reihe war. Ihre Darbietung - auch begleitet von abgestimmtem Video-Material - war für meine Ohren etwas rhythmischer und sogar folkloristisch beeinflusst und hat mir besser gefallen. Die Lautstärke der Performance war allerdings auch hier herausfordernd für mich und ich war dann froh, wieder in stillere Gefielde abtauchen zu können.
 

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