Im Rahmen des diesjährigen Bruckner Fests gibt das Radio-Symphonieorchester ein Konzert im Brucknerhaus. Es geht allerdings nicht um Bruckner, sondern um Filmmusik einiger Komponisten, nämlich Erich Wolfgang Korngold, Péter Eötvös und John Williams. Dirigiert wird das Orchester von Mei-Ann Chen, Solistinnen sind Asya Fateyeva an den Saxophonen und Lucja Madziar an der Violine. Was mich beeindruckt hat, ist die Größe des Orchesters von geschätzt 60 Musiker:innen, davon alleine sechs Schlagwerker. Sein Potenzial wurde je nach Komposition mehr oder weniger stark ausgeschöpft, manchmal erschien mir der Aufwand etwas übertrieben. Doch bei der Filmmusik von John Williams kam die volle Kraft des Klangkörpers zur Geltung. Filmmusik ist ja stellenweise recht exzessiv, wenn sie zum Beispiel bei "Star Wars" oder "Jurassic Park" zum Einsatz kommt. Die enorme Qualität sowohl des Orchesters als auch der Dirigentin machen das Zuhören und Zuschauen zu einem wahren Vergnügen. Das Publikum im ausverkauften großen Saal des Brucknerhauses zeigte daher auch seine volle Begeisterung und ich ebenso.
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