Mittwoch, 3. September 2025

Ars Electronica Festival Opening in Linz

Außer der Klangwolke habe ich bisher vom Ars Electronica Festival nichts mitgekriegt. Das sollte sich ändern, indem ich dieses Mal an der Eröffnungsveranstaltung am Platz vor dem Mariendom und im Dom selbst teilnehme. Auf der Bühne am Domplatz geht es los mit Luca Malina, die zu vorgefertigten Beats ihre Stimme erhebt, gefolgt von einer Performance, bei der die Europahymne in Gebärdensprache aufgeführt wird. Das Publikum soll mit weißen Handschuhen bekleidet die Sache mitgestalten. Danach geht es ins Dominnere, wobei die Sitzplätze für den Massenansturm bei Weitem nicht ausreichen. Überhaupt ist es im verwinkelten Domraum schwierig, die Aufführenden auch zu Gesicht zu bekommen. Ein dreiköpfiges Percussion-Ensemble - MOTUS Percussion - bringt URBAN PULSE zur Aufführung, wobei sowohl Geschwindigkeit wie auch die Klangfülle der Trommeln beeindrucken. Den Hauptteil des Konzerts bestreitet dann das Brucknerorchester, das Stücke von Johann Strauss zum Besten gibt, die Fledermaus-Overtüre sowie die Walzersymphonie und Traumbild I, mit Unterstützung und Mitwirkung von KI aus dem Ars Electronica Futurelab. Leider erfolgte die Beschallung mittels Verstärkung auch über Lautsprecher, was der akustischen Qualität des Konzerts nicht gut getan hat. Mir hat es dann gereicht. Die restlichen Programmpunkte ohne Brucknerorchester habe ich nicht mehr miterlebt. Immerhin konnte ich einen Eindruck von den musikalischen Leistungen des Ars Electronica Festivals abseits der Klangwolke gewinnen.
 

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