Nicht unverdient hat die Band Echoboomer den Österreichischen Jazzpreis für ihr erstes Album 2024 gewonnen. Grenzüberschreitende Songstrukturen würden das Jazzidiom überzeugend sprengen, meinte die Jury damals, und so habe ich das auch erlebt im Jazzit Salzburg, wo die Band bereits Stücke aus ihrem zweiten, demnächst erscheinenden Album zum Besten gegeben hat, quasi als "Weltpremiere". Schon allein die Besetzung mit Keyboard, Streichern, Bläsern, Bässen und Schlagzeug ermöglicht es, sehr unterschiedliche Sounds zu erzeugen, die in den recht originellen Kompositionen von Beate Wiesinger (E-Bass und Kontrabass) zum Einsatz kommen. Eigentlich ist ja die Band ein Septett, Posaunist Alois Eberl hat aus gesundheitlichen Gründen jedoch leider dieses Mal gefehlt. Auch ohne ihn entsteht ein musikalischer Kosmos, in dem es nie langweilig wird und in dem man gerne noch länger verweilen möchte.
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