"Da geht die Post ab", war mein Eindruck nach den ersten Takten Musik, die dieses Quartett von sich gegeben hat. Kraft und Ausdauer sind Eigenschaften dieser österreichischen Band, und sie ist auch nicht gerade leise. Das Grundgerüst liefern der Drumbeat (Mario Lackner als Ersatz für Herbert Pirker) und die Basslinien des Keyboarders Philipp Nykrin. Dazu betätigen sich sich die Bläser Fabian Rucker am Altsax und Thomas Gansch an der Trompete (als Ersatz für den Posaunisten Alois Eberl), die sowohl unisono als auch jeder für sich improvisierend zu Höchstleistungen auflaufen. Die Musik "fährt", und zwar nicht immer geradeaus, sondern auch zickzack vielen vertrackten rhytmischen Ecken und Kanten, denen es zu folgen gilt. Das verlangt von allen Piloten dieses Rennens volle Konzentration und Reaktion. Besonders beeindruckt haben mich dabei die pulsierenden, groovenden Bassläufe von Philipp Nykrin am Keyboard, die für mich verlauten lassen: Einen extra Bassisten brauchen wir nun wirklich nicht. Ein tragende Rolle spielt das Schlagzeug und ist sozusagen der Motor dieses muskelbepackten Fahrzeugs, das mindestens 1000 musikalische PS abliefern kann. Die Begeisterung, die derartige Kraftausbrüche beim Publikum hervorraufen, ist dabei auch nicht zu unterschätzen.
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